Kann ich mit dem ZenWave Stromtarif wirklich Geld sparen

Kann ich mit dem ZenWave Stromtarif wirklich Geld sparen?

Geschrieben von: Luis

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Lesezeit 4 min

Kurz gesagt: Ja. Viele Haushalte können mit ZenWave ihre Stromkosten deutlich senken. Wie viel Sie konkret sparen können, hängt von drei Faktoren ab: Ihrem bisherigen Stromtarif, Ihrem Stromverbrauch und davon, wie stark Sie Verbrauch in günstige Zeiten verlagern können.

In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie die Ersparnis bei ZenWave entsteht, welche Sparstufen es gibt und wie Sie mit Ihrem Zendure-Gerät das Sparpotenzial maximieren.

Wie entsteht die Ersparnis beim ZenWave Stromtarif?

Bei einem klassischen Fixpreistarif zahlen Sie einen starren Centbetrag pro Kilowattstunde. Ihr Anbieter kauft den Strom selbst an der Börse, wo die Preise im Tagesverlauf stark schwanken. Damit er Ihnen trotzdem einen festen Preis garantieren kann, legt er eine deutliche Risikomarge oben drauf. Diese Marge zahlen Sie dauerhaft mit.

Mit ZenWave erhalten Sie direkten Zugang zu den Einkaufspreisen an der deutschen Strombörse und umgehen den Fixpreisanbieter als Mittelsmann. Der Risikoaufschlag entfällt.

Die fünf Sparhebel bei ZenWave

1. Direkter Zugang zu Börsenpreisen statt Risikoaufschlag

Ihr Arbeitspreis basiert auf den tatsächlichen Einkaufspreisen der EPEX Spot. Die Risikomarge des Fixpreisanbieters entfällt. Allein dieser Effekt kann bereits mehrere hundert Euro pro Jahr ausmachen.

Dynamisch VS Festpreis

2. Keine unerwarteten Preiserhöhungen

Sie sind nicht länger den Preiserhöhungen Ihres Fixpreisanbieters ausgeliefert. Viele Anbieter starten mit attraktiven Einstiegsangeboten und erhöhen die Preise später deutlich. Deutsche Haushalte zahlten laut Studien im Jahr 2024 Milliarden zu viel für Strom, weil sie in teuren und intransparenten Fixpreistarifen stecken. Genau hier setzt ZenWave an.

3. Zusätzliches Sparpotenzial mit SolarFlow, Speicher und steuerbaren Verbrauchern

Hier wird es für Zendure-Kunden besonders spannend: Mit einem SolarFlow-Speichersystem können Sie Ladevorgänge gezielt in Stunden mit besonders niedrigen oder sogar negativen Börsenpreisen verschieben. Der ZENKI-Energiemanager übernimmt diese Optimierung vollautomatisch. Das SolarFlow-System wirkt dabei als Multiplikator: Es speichert günstigen Strom und stellt ihn in teuren Phasen bereit.

So sind Einsparungen von bis zu 2.121 Euro pro Jahr möglich (SolarFlow 2400 Pro mit Batterien und PV Panels, unter idealen Bedingungen). Im Vergleich: Andere PV-Module ohne intelligentes Speichermanagement erreichen im selben Szenario nur rund 440 Euro.

Zusätzliches Sparpotenzial mit SolarFlow, Speicher und steuerbaren Verbrauchern

4. Reduzierte Netzentgelte nach Paragraph 14a EnWG

Mit einem intelligenten Messsystem und steuerbaren Verbrauchseinrichtungen (Batteriespeicher, Wallbox, Wärmepumpe ab 4,2 kW) können Sie zusätzlich von reduzierten Netzentgelten profitieren. Je nach Netzgebiet sind zwischen 110 und 190 Euro Ersparnis pro Jahr möglich (vgl. Bundesnetzagentur). In diesem Artikel erfahren Sie mehr über steuerbare Verbrauchseinrichtungen.

5. Extrem niedrige Tarifkosten

Mit 4,99 Euro Grundgebühr und 1,59 Cent Servicegebühr pro kWh gehört ZenWave zu den günstigsten dynamischen Tarifen. Viele Wettbewerber verlangen höhere Grundgebühren (oft 10 bis 15 Euro) oder höhere Aufschläge pro kWh.

Muss ich bestimmte Voraussetzungen erfüllen?

ZenWave lässt sich in nur wenigen, einfachen Schritten über die Zendure APP aktivieren und hilft Ihnen, im Vergleich zu herkömmlichen Fixpreistarifen deutlich Geld zu sparen. Eine große PV-Anlage, eine Wallbox oder eine Wärmepumpe sind dafür nicht zwingend erforderlich, können Ihr Sparpotenzial jedoch erheblich steigern.

Das individuelle Einsparpotenzial hängt vor allem davon ab, wie hoch Ihr bisheriger Tarif ist, wie viel Strom Sie verbrauchen und ob Sie ein wenig Flexibilität beim Stromverbrauch mitbringen. Eine Ersparnis-Garantie gibt es naturgemäß nicht, da die tatsächliche Wirtschaftlichkeit von Verbrauchsprofil, bisherigem Tarif und Marktlage abhängt.

Aber: Wer bereits Zendure-Hardware besitzt oder plant, kann das Sparpotenzial vervielfachen. Und falls der Tarif nicht zu Ihnen passt: ZenWave ist monatlich kündbar, ohne Mindestvertragslaufzeit.

Drei Sparstufen: Vom einfachen Wechsel bis zum Komplettsystem

Stufe 1: Wechsel zum ZenWave-Stromtarif

Sie können ZenWave ganz bequem über die Zendure App abschließen. Allein der Wegfall der Fixpreismarge bringt in der Regel eine spürbare Ersparnis. Ein Smart Meter ist optional, wird aber dringend empfohlen.

Stufe 2: ZenWave mit bestehendem Speicher oder PV

Wenn Sie bereits einen Zendure SolarFlow-Speicher (SolarFlow 800 Pro, SolarFlow 800 Plus, Hyper 2000, ect.) oder eine PV-Anlage betreiben, schaltet ZENKI die automatische Preisoptimierung frei. Ihr Speicher lädt bevorzugt bei niedrigen Börsenpreisen, Ihre Wärmepumpe läuft in günstigen Viertelstunden. Die kostenlose Smart-Meter-Installation ist im Rahmen der aktuellen Aktion enthalten.

Stufe 3: ZenWave mit neuer Zendure SolarFlow Neue Generation

Mit dem Kauf eines teilnehmenden Zendure-Geräts (SolarFlow 2400 Pro, SolarFlow 2400 AC+ oder SolarFlow 1600 AC+) sichern Sie sich zusätzliche Vorteile: kostenlose Smart-Meter-Installation, Grundgebühr-Erlass für einen Zeitraum und einen zusätzlichen Tarifvorteil. So sind bis zu 390 Euro extra Ersparnis möglich.

Wie kann ich meine individuelle Ersparnis berechnen?

  • Schritt 1: Öffnen Sie den ZenWave-Bereich in der Zendure App. Geben Sie Ihren Jahresverbrauch und Ihre Postleitzahl ein und erhalten Sie Ihren individuellen Preis.
  • Schritt 2: Vergleichen Sie mit Ihrer aktuellen Stromrechnung. Prüfen Sie Ihren aktuellen Arbeitspreis in Cent pro kWh, Ihren Grundpreis pro Monat und Ihre Gesamtkosten pro Jahr. Stellen Sie diese Werte den ZenWave-Konditionen gegenüber.

Ist ein dynamischer Stromtarif riskant?

Dynamische Tarife bringen Preisschwankungen mit sich. Es kann Tage mit höheren Preisen geben. Gleichzeitig können Sie diese Schwankungen aktiv nutzen, indem Sie größere Verbraucher in günstige Phasen legen oder die ZENKI-Automatisierung nutzen.

Selbst in Energiekrisen überwiegen die Vorteile dynamischer Tarife häufig: Fixpreisanbieter können bei steigenden Energiepreisen Preiserhöhungen nicht vermeiden, während dynamische Tarife nach Ende einer Krise auch von drastisch günstigeren Preisen profitieren. Zudem befürworten Verbraucherschützer und die Bundesregierung mehr dynamische Tarife. Seit 2025 sind alle Stromanbieter in Deutschland verpflichtet, dynamische Tarife anzubieten.

Und: ZenWave ist monatlich kündbar, ohne Mindestvertragslaufzeit.

FAQ: Ersparnis und Wirtschaftlichkeit bei ZenWave

Kann ich mit ZenWave wirklich Geld sparen?

In vielen Fällen ja. Besonders Haushalte mit hohen Fixpreisen können ihre Kosten deutlich senken. Noch mehr Potenzial entsteht mit Zendure-Hardware (SolarFlow, Speicher), die den Verbrauch automatisch auf günstige Börsenpreise optimiert.

Wie viel kann ich mit SolarFlow und ZENKI sparen?

Mit einem SolarFlow 2400 Pro mit Batterien und PV Panels sind Einsparungen von bis zu 2.121 Euro pro Jahr möglich. Die Amortisation liegt unter idealen Bedingungen bei ca. 1,88 Jahren. Die tatsächliche Ersparnis hängt von Verbrauchsprofil, Standort und Marktbedingungen ab.

Gibt es eine Ersparnis-Garantie?

Nein, eine feste Ersparnis-Garantie gibt es nicht. Die tatsächliche Wirtschaftlichkeit hängt von Ihrem Verbrauchsprofil, Ihrem bisherigen Tarif, Ihrer Flexibilität und der Marktlage ab. Da ZenWave monatlich kündbar ist und keine Mindestvertragslaufzeit hat, können Sie den Tarif ohne Risiko testen.

Was kostet ZenWave monatlich?

Die monatlichen Kosten setzen sich zusammen aus: der Grundgebühr von 4,99 Euro, den Netz- und Messstellengebühren (abhängig von Ihrer PLZ), dem Börsenstrompreis plus Servicegebühr von 1,59 Cent/kWh multipliziert mit Ihrem Verbrauch, sowie Steuern und Abgaben.

Was passiert, wenn ich unzufrieden bin?

ZenWave ist monatlich kündbar und hat keine Mindestvertragslaufzeit. So testen Sie den dynamischen Börsenstromtarif im Alltag ohne Risiko.

Welche Risiken gibt es bei einem dynamischen Stromtarif?

Da sich der Arbeitspreis direkt an den Börsenstrompreisen orientiert, kann er in Zeiten hoher Nachfrage oder knappem Angebot vorübergehend steigen, zum Beispiel an kalten Winterabenden oder bei Dunkelflaute. In solchen Phasen kann der dynamische Tarif auch deutlich teurer sein als ein klassischer Fixpreistarif. Das Risiko lässt sich jedoch reduzieren: Wer verbrauchsintensive Geräte flexibel in günstige Preisphasen verschiebt, kann langfristig von den Vorteilen dynamischer Preise profitieren. Haushalte sollten dennoch abwägen, ob ein dynamischer Tarif zu ihrem Nutzungsverhalten passt – eine garantierte Ersparnis gibt es nicht.