Zendure SolarFlow 2400 Pro Speicher mit integriertem Wechselrichter

Speicher mit integriertem Wechselrichter: Das perfekte Balkonkraftwerk?

Geschrieben von: Luis

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Lesezeit 6 min

Ein Speicher mit integriertem Wechselrichter ist das Herzstück einer Solaranlage oder eines Balkonkraftwerks. Damit lässt sich nicht nur der produzierte Solarstrom von Gleichstrom in im Haushalt direkt nutzbaren Wechselstrom umwandeln, sondern auch überschüssige Energie für die sonnenarme Zeit speichern.

Der große Vorteil: Der notwendige Wechselrichter ist bereits im Speicher integriert. Das bedeutet, einerseits muss so die Überproduktion nicht mehr ohne Vergütung in das Netz verschenkt werden und andererseits ist damit kein separater Umwandler oder eine komplizierte Verkabelung mehr nötig. Die Solarmodule werden direkt am Stromspeicher angeschlossen!

Doch wie funktioniert ein Batteriespeicher mit integriertem Wechselrichter? Für wen lohnt sich ein solches Setup wirklich – und wann sind getrennte Komponenten sinnvoller?

Was ist ein Speicher mit integriertem Wechselrichter?

Ein Speicher mit integriertem Wechselrichter ist nicht nur die einfachste Form eines modernen PV-Speichersystems, sondern mittlerweile auch das am weitesten verbreitete Set-up. Statt mehrere Einzelgeräte zu kombinieren, stecken Batterie, Wechselrichter und Energiemanagement in einem einzigen Gehäuse und werden über eine zentrale Anwendung gesteuert.

Während klassische Solaranlagen aus separaten Komponenten bestehen – also Solarmodule, welche an einen PV-Wechselrichter und dieser wiederum an einen Batteriespeicher – nicht selten mit einem zusätzlichen Batteriewechselrichter – vereint ein All-in-One-System, also Speicher mit integriertem Wechselrichter alle diese Funktionen in einem Gerät.

Das Prinzip dafür ist recht simpel:

Zunächst erzeugen die Solarmodule Gleichstrom, der im Speicher integrierte Wechselrichter wandelt ihn in nutzbaren Wechselstrom um. Überschüsse, die nicht direkt verbraucht werden, werden automatisch im Speicher zwischengelagert und abends oder nachts wird der Strom dann wieder abgegeben. Entsprechende Systeme werden häufig auch als Batteriespeicher mit integriertem Wechselrichter, PV Speicher mit integriertem Wechselrichter oder einfach All-in-One Speicher bezeichnet.

Wie funktionieren Speicher mit integriertem Wechselrichter?

Alle Begriffe meinen im Kern dasselbe: eine kompakte Komplettlösung statt Technik-Baukasten.

Auf der Suche nach einem Stromspeicher mit integriertem Wechselrichter? ob kompakte Version für das Balkonkraftwerk (Balkonkraftwerk-Speicher) oder großer Power-Speicher für die Solaranlage auf dem Dach – Zendure bietet hier verschiedene Plug-andPlay-Lösungen an.

Welche Vorteile bringt ein Batteriespeicher mit Wechselrichter?

Während in der Vergangenheit viele PV-Anlagen aus mehreren einzelnen Komponenten zusammengestellt wurden, die erst mühsam miteinander verbunden und konfiguriert werden müssen, gibt es mittlerweile längst voll durchdachte Komplettlösungen. Batterie, Wechselrichter und Steuerung arbeiten bereits perfekt zusammen – ohne zusätzlichen Installationsaufwand oder technische Abstimmung.

Einfachere DIY-Montage & niedrigere Kosten

Der größte Vorteil zeigt sich schon bei der Montage. Der zusätzliche Wechselrichter fällt weg und damit auch die Arbeiten für den Anschluss. Verschiedene Geräte, zusätzliche Kabel, Kommunikationsschnittstellen und Softwareeinstellungen kosten Zeit – und damit auch Geld. Ein Batteriespeicher mit integriertem Wechselrichter macht es deutlich einfacher: In vielen Fällen wird das Gerät nur angeschlossen und ist direkt einsatzbereit. Das spart nicht nur Elektrikerstunden, sondern reduziert auch mögliche Fehlerquellen von Anfang an.

Tipp: Besonders einfach ist die Nutzung mit einem BalkonkraftwerkSpeicher. Hier werden die Solarmodule einfach direkt an den Speicher angeschlossen und von dort fließt der Strom in den Speicher. Der Speicher ist nur noch mit dem Stromnetz verbunden und entscheidet automatisch, wann die Energie wie genutzt wird.

Weniger Platzbedarf und Komplexität

Auch beim Platzbedarf spielen integrierte Systeme ihre Stärken aus. Statt mehrere Kästen an der Wand oder auf dem Boden unterzubringen, genügt eine einzige, kompakte Speichereinheit. Gerade in kleinen Kellerräumen, Garagen oder Wohnungen ist das ein echter Pluspunkt. Besonders bei Balkonkraftwerk ist der Platz oft knapp bemessen: Eine schlanke All-in-One-Lösung ohne komplexe Verkabelung ist oft einfacher unterzubringen.

Hinzu kommt auch die geringere technische Komplexität. Weniger einzelne Komponenten bedeuten automatisch weniger Abstimmungsprobleme und weniger Verkabelung. Es gibt keine Kompatibilitätsfragen zwischen unterschiedlichen Herstellern, keine getrennten Apps für Wechselrichter sowie Speicher und insgesamt weniger Wartungsaufwand.

Per App kann so jederzeit live mit verfolgt werden, wie viel Strom die Anlage gerade produziert, wie voll der Speicher ist und wie viel Energie selbst verbraucht wird. Das sorgt nicht nur für Transparenz, sondern hilft auch dabei, den Eigenverbrauch gezielt zu optimieren und noch mehr Stromkosten zu sparen.

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  • 2400W bidirektionale AC-Leistung: Versorgt nahezu alle Haushaltsgeräte

  • 4800W Gesamtsolareingang: 3000W DC über 4-MPPT-PV + 1800W per AC-Kopplung

  • 2,4 kWh Kapazität: Erweiterbar bis 16,8 kWh

  • Fortschrittliches & offenes HEMS: PV-Module, Speicher, Haushaltsgeräte, Wärmepumpe, Tesla-Wallbox

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Nachteile & Grenzen eines Speichers mit integriertem Wechselrichter

So praktisch ein Speicher mit integriertem Wechselrichter im Alltag auch ist – ganz ohne Kompromisse kommt die All-in-One-Lösung nicht aus. Gerade im Vergleich zu getrennten Komponenten gibt es ein paar Punkte, die vor der Entscheidung berücksichtigt werden sollten.

  • Eingeschränkte Flexibilität: System ist meist geschlossen; Kapazität oder Leistung lassen sich später nur schwer unabhängig voneinander erweitern oder tauschen.
  • Erhöhter Reparaturaufwand: Bei einem Defekt muss oft das gesamte Gerät gewartet oder ersetzt werden, was zu längeren Ausfallzeiten und höheren Kosten führen kann.
  • Mögliche Umwandlungsverluste: Je nach Setup (z. B. Nachrüstung bei bestehenden Anlagen) kann durch mehrfache DC/AC-Umwandlung wertvolle Energie verloren gehen.

Für wen lohnt sich ein Balkonkraftwerk oder ein Batteriespeicher mit integriertem Wechselrichter?

Ein Batteriespeicher mit integriertem Wechselrichter ist kein Nischenprodukt mehr – im Gegenteil: Für die meisten Haushalte ist er inzwischen die einfachste und beste Lösung, um den Eigenverbrauch deutlich zu erhöhen.

Besonders sinnvoll ist ein Kombigerät für: Haushalte mit kleinen bis mittleren PVAnlagen (3–10 kWp), das Nachrüsten bei bestehenden Anlagen, BalkonkraftwerkBesitzern oder Off-Grid- oder Gartenhaus-Nutzung.

Balkonkraftwerk: Speicher an Wechselrichter anschließen – Schritt für Schritt

Doch wie lässt sich ein Balkonkraftwerk Speicher an den Wechselrichter anschließen? Die gute Nachricht: Mit modernen Hybridgeräten ist das deutlich einfacher als früher. Typische Speicher für ein Balkonkraftwerk stammen von führenden Herstellern wie zum Beispiel Zendure. Hier ist ein direkter Anschluss der Solarmodule am Speicher möglich. Einfach die zwei Solarkabel je Modul an die jeweiligen MC4-Anschlüsse stecken.

Jetzt muss der Speicher noch mit dem Stromnetz verbunden werden. Dafür befindet sich im Lieferumfang in der Regel ein Schuko-Anschlusskabel. Dieses wird auf der einen Seite in den Stromspeicher gesteckt und am anderen Ende mit der Steckdose verbunden.

Was kostet ein Speicher mit integriertem Wechselrichter?

Der Preise für einen Speicher mit integriertem Wechselrichter hängt stark von der Größe und Leistung des Systems ab. Wie viel Speicherkapazität in kWh und Leistung in kW werden benötigt und für welchen Einsatzzweck soll das System ausgelegt sein? Auch ein Notstrom- bzw. Inselbetrieb muss gegebenenfalls in der Kalkulation berücksichtigt werden. Die ersten Speichersysteme mit eigenem integriertem Wechselrichter gibt es aber ab rund 399 €.

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Tipp: Zendure bietet mit dem SolarFlow 800 Plus einen vielseitigen und hochwertigen Stromspeicher für Balkonkraftwerke, wie auch große Solaranlagen. Der Speicher ist nicht nur einfach zu installieren, sondern zeichnet sich auch durch eine einzigartige Preis-Leistung aus.

Wie viel Speicherkapazität sollte ich wählen?

Die Größe des Speichers hängt maßgeblich vom eigenen Stromverbrauch und der Leistung der Solaranlage ab. Je größer die PV-Anlage und je höher der eigene Stromverbrauch, umso mehr Speicherkapazität sollte vorgehalten werden. Empfehlenswert ist ohnehin ein System, welches erweiterbar ist und später jederzeit um zusätzliche Speichereinheiten vergrößert werden kann.

Das System von Zendure ist beispielsweise ohne Mühe auf deutlich über 15 kWh erweiterbar und damit selbst für Haushalte mit sehr hohem Stromverbrauch geeignet. Die einzelnen Speichermodule werden dabei wie bei einem Turm aufeinander gestapelt und jeweils miteinander verbunden.

Fazit: Speicher mit integriertem Wechselrichter, wie geht das?

Ein Stromspeicher mit integriertem Wechselrichter ist heute für nahezu alle Haushalte die wohl einfachste und schnellste Lösung, um Solarstrom effizient zu nutzen und den Eigenverbrauch mittels Speicherung deutlich zu steigern. Statt mehrere Einzelkomponenten vereint ein All-in-One-System alle Funktionen in einem kompakten Gerät. Das spart nicht nur Platz, sondern reduziert auch Installationsaufwand, Fehlerquellen und zusätzliche Kosten.

Besonders für kleinere bis mittlere Photovoltaikanlagen, Balkonkraftwerke oder bestehende Systeme, welche mit einem Speicher nachgerüstet werden sollen, spielen diese All-in-One-Geräte ihre Stärken aus. Die Plug-and-Play-Montage ermöglicht häufig sogar eine einfache DIY-Installation, während die automatische Steuerung im Hintergrund dafür sorgt, dass Strom genau dann gespeichert oder genutzt wird, wenn er gebraucht wird. So lässt sich der Eigenverbrauch spürbar erhöhen, der Bezug von teurem Netzstrom deutlich senken und insgesamt die Stromkosten eines gesamten Haushalts reduzieren. Für viele Haushalte bedeutet ein Speicher außerdem mehr Unabhängigkeit von steigenden Energiepreisen und eine schnellere Amortisation der Solaranlage.

Gleichzeitig sollte man dennoch auch die Grenzen solcher Systeme im Blick behalten. Wer maximale Flexibilität, individuelle Erweiterbarkeit oder den Austausch einzelner Komponenten wünscht, ist mit getrennten Lösungen oft besser beraten. Auch Reparaturen können bei integrierten Geräten aufwendiger sein, da nicht jede Komponente einzeln ersetzt werden kann.

Unterm Strich überwiegen jedoch für die meisten Nutzer die Vorteile: Eine einfache Installation, kompakte Bauweise und ein durchdachtes Gesamtsystem machen den Batteriespeicher mit integriertem Wechselrichter zu einer modernen, komfortablen und zukunftsfähigen Lösung. Wer möglichst unkompliziert Solarstrom speichern und selbst verbrauchen möchte, trifft mit einem solchen Setup in den meisten Fällen die richtige Entscheidung.

Luis

Der Chefredakteur von Zendure widmet sich der Bereitstellung der besten Energielösungen, darunter Balkonkraftwerk, Solarenergie und tragbare Powerstation.