Zenwave, Speicher, Wärmepumpe & E-Auto: So spart Andreas hunderte Euro

Zenwave user story Andreas

Dynamische Stromtarife klingen für viele noch nach Theorie. Andreas hat den Schritt längst gemacht – und zeigt, was in der Praxis wirklich möglich ist. In seinem Einfamilienhaus bei Bremen betreibt er Wärmepumpe, E-Auto und Zendure Speichersystem. Seit er auf ZenWave gewechselt hat, hat er die niedrigsten Stromkosten seines Lebens. Was ihn zum Wechsel bewogen hat, wie die Umstellung verlief und welche Zahlen am Ende auf seiner Rechnung stehen – das erzählt er hier in seinen eigenen Worten.

Das Setup: Voll elektrifiziert

Andreas lebt mit seiner Familie in einem 160 m² Einfamilienhaus in Lemwerder bei Bremen. Er hat konsequent umgebaut: Die Gasheizung ist raus, eine Wärmepumpe heizt das gesamte Haus. Vor der Tür steht ein Tesla Model Y. Auf dem Dach liegen 9 kW Solarmodule, dazu kommen weitere kleinere Anlagen mit insgesamt rund 13 kW Leistung.

Das Herzstück seiner Energieoptimierung: 14 kWh Speicherkapazität, verteilt auf mehrere Zendure-Systeme,darunter ein Hyper, SolarFlow 2400 AC, SolarFlow 1600 AC+ und ein SolarFlow 2400 Pro mit angeschlossenen Solarmodulen.

❄️  Wärmepumpe
Komplette Beheizung des Hauses
⚡  Tesla Model Y
Laden zu günstigen/negativen Strompreisen
☀️  ~13 kW Solar
Dachanlage + weitere Systeme
🔋  14 kWh Speicher
Hyper, SolarFlow 2400, 1200 AC+, 2400 Pro

Mit diesem Setup verbraucht Andreas in Spitzenmonaten im Winter über 1.200 kWh, ein Vielfaches des deutschen Durchschnitts. ZenWave Dynamischer Stromtarif lohnt sich dank der niedrigen Grundgebühr von nur 4,99 €/Monat bereits bei geringem Verbrauch. Aber bei einem Setup wie dem von Andreas wird der Hebel richtig groß: Je mehr Verbrauch intelligent gesteuert werden kann, desto höher die Ersparnis.

Der Wechsel zu ZenWave

Andreas hatte bereits Erfahrung mit dynamischen Tarifen. Aber erst mit ZenWave hat sich das volle Potenzial seines Setups entfaltet. Den kompletten Tarifwechsel hat das ZenWave-Team für ihn übernommen. Da Andreas bereits einen Smart Meter vom Netzbetreiber verbaut hatte, musste er nicht einmal auf die kostenlose Smart-Meter-Installation durch ZenWave zurückgreifen.

„Ich hatte vorher schon einen dynamischen Tarif, aber so niedrige Stromkosten wie mit ZenWave in diesem Winter hatte ich noch nie."

— Andreas M., ZenWave-Kunde aus Lemwerder

Was den Wechsel besonders wertvoll gemacht hat: Bei ZenWave konnte Andreas problemlos Modul 3 (dynamische Netzentgelte nach §14a EnWG) aktivieren. Bei seinem vorherigen Anbieter war das bis zum Schluss nicht verfügbar. Die Aktivierung lief per Chat in wenigen Minuten.

Die Zahlen: Was Andreas wirklich bezahlt

Schauen wir auf Andreas' Februar-Rechnung 2026: Bei einem Verbrauch von 1.068 kWh hat er 237,65 € brutto bezahlt. Zum Vergleich: Der BDEW-Durchschnittstarif (31,90 ct/kWh Arbeitspreis bei angenommener 10 € Grundgebühr) hätte ihn 356,12 € gekostet.

Februar 2026 │ 1.068 kWh
Monatliche Kosten BDEW-Durchschnitt 356,12 €
Monatliche Kosten ZenWave (mit M3) 237,65 €
Ersparnis pro Monat 118,44 €
Hochgerechnete Jahresersparnis 1.421 €
Andreas' Februar-Rechnung 2026
Andreas' Februar-Rechnung 2026

Wichtig zur Einordnung: Andreas hat durch Wärmepumpe und E-Auto einen jährlichen Stromverbrauch von über 10.000 kWh, deutlich mehr als ein typischer Haushalt. Die 1.400 € Jahresersparnis sind daher nicht direkt auf jeden Haushalt übertragbar. Aber das Prinzip bleibt: Schon bei niedrigem Verbrauch spart man mit ZenWave dank niedriger Grundgebühr und günstiger Beschaffungskosten. Und mit steigendem Verbrauch steigt die Ersparnis proportional.

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Wie setzt sich die Ersparnis zusammen?

Die 118 € monatliche Ersparnis ergeben sich nicht aus einem einzigen Faktor, sondern aus dem Zusammenspiel mehrerer Vorteile. Im Folgenden schlüsseln wir die einzelnen Hebel auf.

Der Vergleichswert basiert auf dem BDEW-Durchschnittspreis mit einem Arbeitspreis von 31,90 ct/kWh (brutto) bei einer angenommenen Grundgebühr von 10 €/Monat. Dieser bildet den mittleren Preis wettbewerbsfähiger Stromtarife in Deutschland ab, nicht die teure Grundversorgung. Die Ersparnis ist also nicht gegenüber einem überteuerten Tarif gerechnet, sondern gegenüber dem, was ein preisbewusster Verbraucher typischerweise zahlt.

So setzt sich Andreas' tatsächlicher ZenWave-Arbeitspreis zusammen:

Andreas' Arbeitspreis im Detail (Feb. 2026) ct/kWh (netto)
Börsenstrompreis (EPEX Day-Ahead) 8,86 ct
Beschaffungsgebühren 1,34 ct
Netzentgelte (effektiv, mit Modul 3) 1,91 ct
Stromsteuer 2,05 ct
Konzessionsabgabe 1,32 ct
§19 Abgabe 1,56 ct
Umlage Offshore 0,94 ct
Umlage KWK 0,45 ct
Summe netto 18,42 ct
Summe brutto (inkl. 19 % MwSt.) 21,92 ct

Hebel 1: Intelligenter Stromeinkauf mit ZENKI

Im dynamischen Tarif zahlt Andreas den tatsächlichen Börsenstrompreis (EPEX Day-Ahead), der sich viertelstündlich ändert. Dank seines Smart Meters wird der Verbrauch in der gleichen Auflösung erfasst und exakt dem jeweiligen Preis zugeordnet.

Entscheidend ist: Andreas verbraucht nicht gleichmäßig über den Tag verteilt, sondern ZENKI verschiebt den Verbrauch gezielt in günstige Stunden. Der Speicher lädt beispielsweise nachts, wenn die Preise niedrig sind, und stellt tagsüber Strom bereit.

ZENKI+ZENWAVE+SPEICHER

Ein Haushalt ohne Smart Meter wird nach dem sogenannten Standard-Lastprofil (SLP) abgerechnet, einem statistischen Durchschnittsverbrauchsprofil. ZENKI sorgt dafür, dass Andreas genau dann mehr verbraucht, wenn die Preise niedrig sind. So liegt sein effektiver Börsenstrompreis deutlich unter dem SLP-Durchschnitt. Je größer der Speicher und je flexibler die Verbraucher (Wärmepumpe, E-Auto), desto stärker wirkt dieser Effekt.

Hebel 2: Modul 1 – Pauschale Netzentgeltreduzierung

Wer eine steuerbare Verbrauchseinrichtung betreibt (z.B. Wärmepumpe oder Wallbox), kann nach §14a EnWG Modul 1 eine pauschale Reduzierung der Netzentgelte beantragen. Im Gegenzug darf der Netzbetreiber den Verbrauch dieser Geräte in Ausnahmesituationen kurzzeitig dimmen, um das Stromnetz zu stabilisieren.

Für Andreas bedeutet das eine monatliche Gutschrift von 7,60 € netto (9,04 € brutto) auf seine Netzentgelte. Das ist ein fixer Vorteil, der unabhängig vom Verbrauch anfällt.

§14a EnWG Modul 1
Voraussetzung Steuerbare Verbrauchseinrichtung (Wärmepumpe, Wallbox, etc.)
Pauschale Netzentgeltreduzierung (netto) 7,60 €/Monat
Pauschale Netzentgeltreduzierung (brutto) 9,04 €/Monat
Hochgerechnete Jahresersparnis (brutto) 108,53 €

Modul 1 ist die Grundlage, die für alle Haushalte mit steuerbaren Verbrauchseinrichtungen verfügbar ist. Bei ZenWave lässt sich Modul 1 unkompliziert aktivieren.

Hebel 3: Modul 3 – Dynamische Netzentgelte

Während Modul 1 eine pauschale Reduzierung bietet, geht Modul 3 einen Schritt weiter: Die Netzentgelte werden dynamisch nach drei Zeitzonen gestaffelt. Wer seinen Verbrauch in die günstigen Stunden verlagert, spart zusätzlich.

Den Antrag für Modul 3 hat das ZenWave-Team komplett für Andreas übernommen. Er musste lediglich kurz im Chat Bescheid geben, den Rest hat ZenWave erledigt.

„Ich habe einfach im Chat geschrieben, dass ich Modul 3 haben möchte. Kurz darauf war alles aktiviert. Einfacher geht es nicht."

— Andreas M. über die Modul-3-Aktivierung

Besonders wertvoll ist Modul 3 für Haushalte mit einem E-Auto oder Batteriespeicher. Beide lassen sich flexibel laden und können ihren Verbrauch gezielt in die günstigsten Zeitfenster verschieben. Genau das macht Modul 3 in Kombination mit ZenWave so wirkungsvoll.

Tarifzone Verbrauch Anteil Preis/kWh (brutto) Kosten (brutto)
✅ Niedrigtarif 530 kWh 49,6 % 0,38 ct 2,02 €
⚠️ Standardtarif 478 kWh 44,7 % 3,81 ct 18,18 €
❌ Hochtarif 60 kWh 5,6 % 6,69 ct 4,02 €
Gesamt mit Modul 3 1.068 kWh 2,27 ct 24,23 €
Ohne Modul 3 (flat) 1.068 kWh 3,81 ct 40,69 €

Allein durch Modul 3 spart Andreas 16,46 € brutto pro Monat an Netzentgelten. Sein effektiver Netzpreis liegt bei 2,27 ct/kWh brutto. Das sind 40 % weniger als die 3,81 ct/kWh, die ohne Modul 3 anfallen würden.

Noch Luft nach oben

Knapp die Hälfte von Andreas' Verbrauch (49,6 %) fällt bereits in den Niedrigtarif zu 0,38 ct/kWh. Nur 5,6 % wurden im teuren Hochtarif abgerechnet. Das zeigt: Seine Kombination aus ZENKI-Steuerung und Speicher optimiert bereits gut.

Trotzdem steckt weiteres Potenzial in den 45 % Standardtarif-Verbrauch. Jede Kilowattstunde, die durch bessere Steuerung vom Standard- in den Niedrigtarif wandert, spart weitere 3,43 ct/kWh. Bei Andreas' Verbrauchsniveau könnten das nochmal bis zu 16 € im Monat sein.

ZENKI + Zenwave + Speicher: Automatisch zum besten Preis

Im Alltag übernimmt ZENKI, die KI-Steuerung von Zendure, die Optimierung automatisch. Der Speicher lädt bevorzugt in den günstigen Nachtstunden und stellt tagsüber Strom bereit, wenn die Preise steigen.

„Der Speicher lädt nachts günstig und federt tagsüber die Preisspitzen ab. Genau das ist der große Vorteil dieser Kombination."

— Andreas M., ZenWave-Kunde

Für das E-Auto nutzt Andreas auch ein automatisches Lademanagement, das den Ladevorgang gezielt in die günstigsten Stunden verschiebt. Ein besonderes Highlight: An Tagen mit negativen Börsenpreisen (bis minus 15 ct/kWh) konnte Andreas 60 kWh laden und dabei Geld verdienen. Speicher voll, Auto voll, Geld zurück.

„Bei negativen Strompreisen konnte ich 60 kWh laden und habe dafür sogar Geld bekommen. Das ist schon ein tolles Gefühl."

— Andreas M. über negative Strompreise

Würde Andreas ZenWave weiterempfehlen?

„Absolut. Mit ZenWave habe ich die niedrigsten Stromkosten, die ich je hatte. Und in Kombination mit dem Speicher wird die Optimierung nochmal deutlich besser. Auch das Produktdesign von Zendure finde ich richtig stark."

— Andreas M., ZenWave-Kunde

Für die Zukunft ist Andreas besonders gespannt auf bidirektionales Laden und die Möglichkeit der Direktvermarktung seines erzeugten Stroms. Zwei Themen, die das Potenzial seines Systems nochmals erweitern werden.

Günstiger. Einfacher. Grüner.

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Dieser Beitrag basiert auf einem Interview mit Andreas M. und seiner tatsächlichen ZenWave-Rechnung (Feb. 2026). Individuelle Einsparungen können je nach Verbrauch, Standort und Setup variieren. Der BDEW-Vergleichswert basiert auf einem Arbeitspreis von 31,90 ct/kWh (brutto) und einer angenommenen Grundgebühr von 10 €/Monat.